Frauengesundheit umfasst weit mehr als einzelne Erkrankungen oder Beschwerden. Hormonelle Veränderungen, körperliche und psychische Belastungen sowie unterschiedliche Lebensphasen können die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflussen. Umso wichtiger ist es, gesundheitliche Zusammenhänge zu verstehen und Beschwerden frühzeitig ernst zu nehmen.
Als Teil der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden engagiert sich ZURZACH Care gemeinsam mit CareStudy, der Wellness-Therme FORTYSEVEN und ONVA für die Förderung der Gesundheit. Mit dem Event «Frauengesundheit» am 8. Oktober 2026 im Trafo Baden bot die Stiftungsgruppe rund 120 Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über aktuelle medizinische Erkenntnisse zu informieren und mit Fachpersonen auszutauschen.
«Menopausenbeschwerden sind real.»
Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsschwierigkeiten: Die Wechseljahre können mit vielfältigen körperlichen und psychischen Veränderungen einhergehen. Dennoch werden Beschwerden häufig unterschätzt oder als unvermeidbare Begleiterscheinung des Älterwerdens betrachtet.
Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern. Entscheidend ist, Symptome ernst zu nehmen und bei Bedarf medizinisch abklären zu lassen.
Die renommierte Menopause-Expertin Prof. Dr. med. Petra Stute unterstrich am Event, wie wichtig ein bewusster Umgang mit den Wechseljahren ist. Ihre Botschaft: «Frauen, lasst euch nicht abspeisen – Menopausenbeschwerden sind real.»
Erholsamer Schlaf ist eine wichtige Grundlage für die körperliche und psychische Gesundheit. Gerade hormonelle Veränderungen können die Schlafqualität beeinflussen. So treten beispielsweise während der Wechseljahre häufiger Ein- und Durchschlafprobleme auf.
Dr. med. Carolin Schäfer, Chefärztin der Klinik für Schlafmedizin von ZURZACH Care in Luzern, beleuchtete am Event die Zusammenhänge zwischen Schlaf und Frauengesundheit. Schlafprobleme können vielfältige Ursachen haben – von hormonellen Veränderungen über Stress bis hin zu behandlungsbedürftigen Schlafstörungen.
Wer über längere Zeit schlecht schläft, sollte die Ursachen medizinisch abklären lassen. In unseren Kliniken für Schlafmedizin in Baden und Luzern bieten wir eine umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapien für unterschiedliche Schlaf- und Wachstörungen an.
Migräne betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer. Hormonelle Schwankungen, beispielsweise während des Menstruationszyklus, können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Prof. Dr. med. Andreas Gantenbein, Chefarzt Neurologie und Leiter der Kopfschmerzsprechstunde bei ZURZACH Care, widmete sich am Event diesem wichtigen Thema. Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die den Alltag erheblich beeinträchtigen kann. Neben starken Kopfschmerzen können Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit auftreten.
Eine fundierte medizinische Abklärung hilft, mögliche Auslöser zu erkennen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Mit unserer neurologischen Expertise und spezialisierten Angeboten unterstützen wir Patientinnen und Patienten bei der Abklärung und Behandlung von Kopfschmerzerkrankungen.
Berufliche Anforderungen, familiäre Verpflichtungen und gesellschaftliche Erwartungen können den Alltag von Frauen prägen. Anhaltende Belastungen können sich sowohl auf die psychische als auch auf die körperliche Gesundheit auswirken.
Umso wichtiger ist es, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, bewusst Erholungsphasen einzuplanen und bei Bedarf Unterstützung anzunehmen. Neben medizinischen und therapeutischen Massnahmen können auch Bewegung, Entspannung und Achtsamkeit einen Beitrag zum Wohlbefinden leisten.
Ein Beispiel dafür bietet die Wellness-Therme FORTYSEVEN, die ebenfalls zur Stiftungsgruppe gehört. Gemeinsam mit Jeannine Born, Fachpsychologin für Psychotherapie und Achtsamkeitscoach, wurde ein digitaler Achtsamkeitscoach entwickelt. An verschiedenen Stationen der Therme können Gäste die acht Aspekte der Achtsamkeit kennenlernen und bewusst erleben.
Das Angebot zeigt, wie sich Gesundheitsförderung und bewusste Erholung ergänzen können.
Mehr über den digitalen Achtsamkeitscoach im FORTYSEVEN erfahren.
Wer den eigenen Körper kennt und gesundheitliche Zusammenhänge versteht, kann Beschwerden besser einordnen, gezielter Fragen stellen und medizinische Entscheidungen informiert mitgestalten.
Gesundheitskompetenz ist deshalb ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Sie hilft Patientinnen und Patienten, ihre Gesundheit aktiv mitzugestalten und Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen.
Bei ZURZACH Care legen wir Wert darauf, Patientinnen und Patienten in ihre Rehabilitation und Therapie einzubeziehen und gemeinsam individuelle Behandlungsziele zu verfolgen. Ergänzend dazu fördert CareStudy als Weiterbildungsplattform der Stiftungsgruppe den Wissenstransfer und die fachliche Weiterentwicklung im Gesundheitswesen.
Wie wichtig es ist, selbst aktiv zu werden, verdeutlichte auch Dr. Isabelle Strub, CEO der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, mit ihrem Appell am Event: «Wartet nicht, bis ihr gefragt werdet.»
Die fünf Erkenntnisse verdeutlichen, wie vielfältig Frauengesundheit ist. Dabei bilden sie nur einen kleinen Ausschnitt der gesundheitlichen Themen und Herausforderungen ab, die Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen beschäftigen.
Als Teil der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden engagieren wir uns gemeinsam mit den weiteren Unternehmen der Stiftungsgruppe dafür, die Gesundheit von Frauen zu fördern, medizinisches Wissen zugänglich zu machen und Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.
Der Event «Frauengesundheit» mit rund 120 Teilnehmenden zeigte, wie wertvoll der Austausch zwischen medizinischen Fachpersonen und der Öffentlichkeit ist. Gleichzeitig stand der Anlass im Zeichen des gemeinnützigen Engagements: Die gesamten Einnahmen aus dem Ticketverkauf fliessen in das Gönnerkonzept der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden. Damit werden gesundheitsfördernde Projekte finanziert, Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt und unter anderem Vorhaben in den Bereichen Rehabilitation, Prävention und Forschung gefördert.
So verbindet der Event medizinische Wissensvermittlung mit einem konkreten Beitrag zur Gesundheitsförderung. Ein Engagement, das wir als Stiftungsgruppe auch in Zukunft weiterführen.
Mehr über das Gönnerkonzept der Stiftung erfahren
Zum Rückblick auf den Event «Frauengesundheit»